Vorstellung der Rasse

Weltweit gehören sie zu den beliebtesten Hirtenhunden. Ihr attraktives Äußeres, ihre beeindruckende Größe und ruhige Ausstrahlung machen sie auf Hundeausstellungen zum Liebling des Publikums. Der Pyrenäenberghund ist der Nationalhund der Franzosen, auf den sie nicht ohne Grund stolz sind. Er ist zahm, vom ausgeglichenen Temperament, geschickt, beweglich, beharrlich. Die ausgeprägte Wachsamkeit ist eine mitgeborene Eigenschaft. Er ist ein stolzer, selbstständiger Hund, der nur mit Geduld und absoluter Strenge erzogen werden kann. In der Regel verhält er sich friedlich mit anderen Hunden. Tagsüber ruht er sich stundenlang aus, aber überwacht seine Umgebung. In der Nacht ist er äußerst wachsam und absolut zuverlässig. Im Mittelalter wurde er als Hüte- und Herdenschutzhund eingesetzt. In der Betyarenwelt diente er als Wächter von Dörfern und Schlössern. In der Romantik brüsteten sich die Adligen gerne mit ihnen. Im Jahr 1675 verliebte sich Madame de Meintenon, Geliebte des Sonnenkönigs Ludwig XIV. während ihrer Reise in den Pyrenäen in den Schafe hütenden großen weißen Hund. Sie kaufte einen und brachte ihn nach Paris. Von dieser Zeit an lebte der Pyrenäenberghund ein Doppelleben: er blieb weiterhin der Schützer und Hüter der wandernden Herden, aber hatte großen Erfolg auch in dem königlichen Hof. Als weißhaariger Herr wurde er zu einem echten Statussymbol.

Ihr Fell ist schmutzabweisend und kann leicht gepflegt werden. Es kann fast schneeweiß, auf weißem Hintergrund gräulich, dachsfarbig, mit sandfarbigen Flecken an dem Kopf, an den Ohren und am Schwanzansatz sein. Einige Flecken am Körper können nicht als Fehler betrachtet werden. Der Kopf ist nicht zu stark im Vergleich zum Körper. Die Nase ist von schwarzer Farbe, die Augen sind klein, nachdenklich und intelligent. Der Hund hat riesiges Scherengebiss. Die fehlende doppelte Wolfskralle an den Hinterbeinen bedeutet den Ausschluss vom Wettbewerb. Er ist sehr anhänglich, leicht zu erziehen, mutig, unbestechlich und ein Blickfang.

Denken Sie daran, dass ein Hirtenhund selbstbewusst und demütig ist, aber neben all seiner Selbstständigkeit und seinem Selbstbewusstsein ist er eine Mimosenseele, der gerne schmeichelt. Lange Zeit schützte er die Herden vor Wölfen und Bären. Am Hals wurde ein mit Stahlnägeln versehenes Hundehalsband angebracht, um die empfindliche Stelle des Körpers vor dem Angriff von Tieren zu schützen. Als Hirtenhund wurde er nicht zum Zusammenhalten, also Hüten der Herde verwendet, sondern um sie zu beschützen.

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