Haltung des Pyrenäenberghundes

  • Der Pyrenäenberghund gehört in die Familie der riesigen Hunderassen, daher müssen sie anders gehalten und gefüttert werden, als die kleineren Hunde.
  • Besondere Aufmerksamkeit sollte auf die Fütterung der Welpen gelegt werden, man darf sie nicht schnell wachsen lassen, weil sie durch das intensive Wachstum an Knochenhautentzündung (Periostitis) leiden können. Jegliche Lahmheit in den jungen Jahren muss ernst genommen werden, weil es in der Regel mit Knochenhautentzündung beginnt und wenn man es vernachlässigt, endet mit Gelenkverschleiß, der auch dauerhaft sein kann.
  • Sie brauchen Kalziumaufnahme entweder in Form von Tabletten oder Milch. Es ist gut, wenn sie gelegentlich Knochen (nicht Röhrenknochen), rohes Fleisch (Rind, Pute, Hähnchen) bekommen, ist es allerdings nicht notwendig sie mit Supernahrung zu füttern.
  • Da sie einen großen Körper haben, sollten sie nach der Fütterung rasten, weil Magendrehung auftreten kann, wenn sie mit vollem Bauch herumhüpfen.
  • Sie brauchen viel Wasser, besonders im Sommer. Sie vertragen gut die Witterungseinflüsse. Leichter Regen kann ihr Fell nicht durchnässen, sie ertragen auch die Sommerhitze ganz gut, weil es weiß ist. Im Winter brauchen sie kein Dach über dem Kopf, sie bleiben auch bei kaltem Wetter gerne draußen. Sie fühlen sich in einer warmen Wohnung nicht wohl.
  • Sie leiden selten an Gelenkproblemen oder Kreislauferkrankungen.
  • Häufig tritt jedoch Infektion durch Zeckenbiss auf, weil die Zecken im dicken Fell schwer zu erkennen sind, andererseits der übliche Schutz wegen des langen Fells nur begrenzt wirksam ist. Es ist empfohlen verschiedene Schutzmittel gleichzeitig zu verwenden.
  • Außer der Wolfskralle müssen die Krallen nicht geschnitten werden, wenn sie sich genug bewegen.
  • Ihre Zähne sind gut, aber für Zahnstein anfällig.
  • Sie sind nicht anfällig für Krankheiten. Augenentzündung tritt selten auf.
  • Ihr Training mit Hundeleine ist wichtig. Der Pyrenäenberghund bedeutet kein Problem auf der Straße, aber vergessen Sie nicht, dass sie mit Körperkraft schwer zu kontrollieren sind. Sie werden einen unproblematischen Hund haben, wenn Sie ihm beibringen zu horchen, wenn Sie den Befehl „Fuß“ geben.
  • Halten Sie den Pyrenäenberghund nie an Kette!
  • Der Pyrenäenberghund ist eine große Hunderasse, wächst langsam. Die volle Körperreife (ca. 2-2,5 Jahre) mit besonderer Sorgfalt, der Größe der Rasse entsprechend. Unter den großen Hunden ist er eine der gesündesten, zähesten und widerstandsfähigsten Rassen.
  • Frei von jeglichen Übertreibungen, dank der regelmäßigen Maulstruktur sabbert nicht.
  • Der Pyrenäenberghund ist ein ruhiger Hund mit ausgeglichenem Nervensystem.
  • Wer einen intelligenten, zuverlässigen und liebevollen Begleiter haben möchte, der sowohl das Haus als auch die Familie bewacht, findet ihn in dem Rodentáli Pyrenäenberghund.