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Pyrenäen halten
Der Pyrenäenberghund gehört zu der Familie der großen Hunde, deshalb benötigen sie unterschiedliche Haltung und Ernährung. Es lohnt sich mit wenigen, aber mit Futter mit umso besserer Qualität sie zu ernähren, deshalb ist die Haltung von Pyrenäen nicht teuer. Wenn sie mit premium Trockenfutter ernährt werden, essen sie zirka 27 kg in etwa 35/40 Tagen. Pyrenäen sind einfach zu halten, weil sie einem zeigen wie viel Nahrung sie benötigen. Sie sind nur selten fettleibig oder übergewichtig.
Auf die Ernährung der Welpen muss sehr geachtet werden, sie dürfen nicht zu schnell wachsen, weil sie Knochenhautentzündung infolge des intensiven Wachstums bekommen können. Jede jugendliche Lahmheit muss ernst genommen werden, weil sie meist mit einer Knochenhautentzündung beginnt und wenn diese ignoriert wird, führt es zur dauerhaften Abnutzung der Gelenke. Es ist besser dann ihnen billigeres Futter oder eine Mischung von billigeres und Hochqualitäts-Futter geben. Sie brauchen Kalzium entweder in Form von Tabletten oder Milch.
Empfehlenswert sind hin und wieder Knochen (keine röhrige allerdings), rohes Fleisch (Rind, Pute, Huhn), aber ein super Hochqualitäts-Futter ist nicht notwendig. Man soll darauf achten, dass man sie nicht überernährt, obwohl diese Hunde fressen nicht schnell, eher entspannt und langsam. Nach der Fütterung geben wir ihnen Zeit zur Entspannung, weil wenn sie mit vollem Bauch herumspringen, können sie Bauchdrehung bekommen. Sie benötigen viel Wasser, besonders im Sommer. Im Winter muss man die Fütterung steigern und die Kaloriezufuhr erhöhen. Allerdings ist es besser, wenn sie eine geschützte Terrasse im Garten oder Hof haben, aus dem sie ihre Umwelt im Auge halten können. Sie fühlen sich nicht wohl in ein warmes Appartement.
Die alternden Hunde brauchen andere Fütterung, und die Bewegung der älteren Pyrenäen ist sehr wichtig. Sie bekommen nur selten Arthritis oder Kreislaufstörungen. Öfters sind jedoch die durch Zecken übertragene Infektionen wegen des großen Fells, was deren Entdeckung schwierig macht, und die Wirkung von üblichen Schutzmitteln begrenzt. Man ist besser versichert mit mehreren Schutzmitteln.
Die Krallen müssen nicht geschnitten werden, wenn die Hunde sich genug bewegen, die Afterkrallen bilden jedoch eine Ausnahme. Die Zähne sind gut aber neigen zur Zahnsteinbildung. Augenentzündung kommt selten vor. Konditionierung auf Spazieren an Leine ist wichtig. Sie sind leicht zur gehorchen zu bringen, aber dies muss täglich trainiert werden.
Der Pyrenäenberghund macht kein Problem auf der Straße, aber vergessen wir nicht, dass man ihn mit reine Kraft nicht steuern kann. Wir bekommen einen problemfreien Hund, wenn wir ihn lehren auf unser Wort bei Fuß zu kommen. Halten wir nie unsere Pyrenäen an Ketten! Pyrenäenberghunde brauchen Freiheit und ein großes Gebiet, welchen sie schützen können. Ein einfaches Hundehaus aus Holz genügt ihnen, aber am meisten Schlafen sie der im Freien, im Schnee und Eis. Nach dem 6. Lebensmonat, wenn ihr Fell gut genug entwickelt ist, sind sie in eine Kälte von -20 Grad C auch glücklich.

