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Räte für Kunden


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Peter und Organza

Wer einen sehr einfach auszubildenden Hund will, der auf Befehl gut reagiert, soll kein Pyrenäenberghund kaufen. Wer einen modischen und schönen Hund sucht soll auch keinen kaufen, weil er/sie enttäuscht sein wird, wenn nur dies zählt. Pyrenäenberghunde sind unabhängige, freie und vorsichtige Hunde.

Wer jedoch einen freundlichen, zuverlässigen, doch aber individuellen Partner sucht, wird eine gute Wahl treffen, wenn er/sie echte Pyrenäen kauft. Man muss sich daran gewöhnen, dass diese Hunde kleben nicht an den Besitzern, können daher auch nicht ausschließlich mit Leckerchen erzogen werden, sie mögen ihre Umgebung einsam betrachten. Sie kommen nicht sofort auf den Befehl und apportieren nicht, egal was wir ihnen werfen. Sie sind aber bedingungslos zuverlässig, mit Kinder außerordentlich aufmerksam, lernen sehr einfach, was sie machen dürfen, kurz gesagt: ein angenehmer Partner. Sie erkennen Situationen sehr gut und wissen genau, was um sie herum geschieht.

Sie sind äußerst für Haltung zwischen Tieren geeignet, kommen mit großen Tieren gut aus. Die Bewachung ist aber in ihrem Blut und Gene. Sie haben einen großen Platzbedarf und bedanken sich für umfangreiche Spaziergänge. Obwohl sie große Hunde sind, bewegen sie sich sehr geschickt und schnell, wenn sie Lust darauf haben sind sie auch spielerisch. (Zum Beispiel: Halten das Tempo mit Pferde im Galopp)

Das wichtigste Merkmal der Pyrenäenberghund ist sein Verhalten und Eleganz. Seine Zucht, erfordert daher große Kompetenz. Es genügt nicht einen Hund von hier und da zu kaufen und zu züchten, oder noch schlimmer herum vermehren. Bedenken wir, dass nur ein Bruchteil der neugeborene Hunde auf Ausstellungen gebracht werden. Die meisten von ihnen leben mit dem Besitzer und in diesem Aspekt ist das Verhalten wichtiger als das Aussehen.

Die Schönheit der Pyrenäenberghunde ist wichtig, aber nur nach dem guten Knochenbau, gute Bewegbarkeit und nach einem stabilen Charakter. Diese Kombination ist nur von langjährigen und verantwortungsvollen Züchtern zu erreichen.

Die Welpen sind sehr unterschiedlich von den Erwachsenen, die äußeren und inneren Merkmale einer solch geringen Alters ist es schwierig zu beurteilen, deshalb ist es besser die Eltern an zu schauen. Halten wir uns fern von Züchter, welche nicht regelmäßig bei Ausstellungen und Beurteilungen mitmachen, weil es die Möglichkeit, dass wir einen zwar günstigen, aber von mehreren Aspekten fehlerhaften Hund kaufen besteht.

Erziehen wir die Welpen nicht mit starken Futtern, weil die zu schnelle Wachstum Knochenstörungen verursachen kann. Die Lahmheit der jungen Hunde muss sofort behandelt werden. Sie haben nichts zu fürchten, falls der Hund ein Bisschen älter ist, 10-11 monatige Hunde sind auch sehr gut erziehbar, natürlich nur dann, wenn er zu entsprechenden Hundehalter gelangt. Pyrenäenberghunde haben meistens mehrere Bezugspersonen. Sie sind „nur für erfahrene Hundehalter“ empfohlen wegen ihre Größe und Stärke.

Allein durch menschliche Kraft kann man keinen erwachsenen, 70 kg schweren Rüden an der Leine halten. Das Training solcher Hunde ist ganz anders als die gewöhnlichen Hundeschulen. Stattdessen lernt ein Pyrenäenberghund mit dem Besitzer zusammen zu leben und zu kommunizieren.

Dies bedeutet, dass dieser Hund seinen Besitzer überwacht und reagiert auf jede ihrer Bewegungen, aber er vergleicht die Befehle mit den anderen Kommunikationszeichen der Besitzer und entscheidet selbst ob er die folgt oder nicht. Sinnlose Anweisungen erfüllen sie ungern.

Es ist auf keinen Fall empfohlen sie an Ketten zu halten ganz wie beim „Kuvasz“ oder „Komondor“. Wichtig ist aber die Gewöhnung an Leine zu gehen, weil man sie nicht mit Gewalt zurückhalten kann.

Sie sind sehr territoriale Hunde. Pyrenäen von guten Züchtern werden nie für die Besitzer und die Familie gefährlich. Aufgaben müssen ihnen nicht gelehrt werden, sie wissen instinktiv, was und wann zu tun.

Der Schlüssel ist, zu wissen und akzeptieren, dass ein Pyrenäenberghund ein Wachen- und Schutzhund ist, mit all seinen Vor- und Nachteile. Kann nicht in eine Wohnung verschlossen gehalten sein. All dieses bedenkend können wir ein zuverlässiges, mutiges und klug aufmerksames Hund bekommen, der sehr reich an Emotionen und guten Freund ist.

Worauf sollen wir aufpassen bei der Auswahl eines Hundes?

Die Rüden machen mehr Probleme mit ihren starken Beschützer-Instinkt und ihr dominantes Verhalten, aber sie können sehr gut mit bestimmte und konsistente Methoden aufgezogen werden. Niemals mit Gewalt.

Mit den Hündinnen ist es leichter auszukommen bei der Ausbildung, weil sie sich nicht dominant verhalten, mit ihnen ist die Läufigkeit schwieriger. Die Welpen sind schön mit unverhältnismäßig großen Pfoten, und haben koordinierte Bewegungen sehr früh. Die Entwicklung der Zähne und Muskulatur ist sehr wichtig.

Kaufen wir nie einen Pyrenäenberghund ohne grundlegende Rassenmerkmale (z.B.: fehlenden doppelten Afterkrallen) und ohne einen Stammbaum.

Die Welpen einer Pyrenäenberghundes erscheinen ein Bisschen „altklug“ im Vergleich zu anderen Rassen. Diese „Ernsthaftigkeit“ bleibt auch später. Allerdings können sie plötzliche, explosionsartige Bewegungen ohne Übergänge machen.

Wichtig ist, dass die Welpen an der Leine gehalten werden können und sehr schnell Kontakte zu Menschen, Tieren, etc. knüpfen. Sie markieren die Grenzen ihres Reviers und schützen es, also müssen sie einen eigenen Bereich haben, den sie verteidigen können.

Wichtig: der Pyrenäen ist ein sehr reich an Emotionen Hund. Obwohl er von der Ferne vorsichtig scheint, braucht er Liebe, und gibt uns das klar. Der körperliche Kontakt ist wichtig für die Pyrenäenberghunde, so Kuscheln sie oft an seine Geliebten.